Der Automobilklub ADAC kritisiert erneut das Preisgebaren der Ölkonzerne. "Der Preisabstand zwischen den Sorten E5 und E10 ist mit vier Cent eindeutig zu hoch. Höchstens zwei bis drei Cent wären gerechtfertigt", sagte Jürgen Albrecht, verkehrspolitischer Sprecher des ADAC, der "Welt".
Überhaupt sei der Preisunterschied nichts anderes als ein Preisaufschlag für das Biobenzin E10. Denn die Ölkonzerne wollten sich durch die Mehreinnahme für mögliche Strafzahlungen an den Bund im Zusammenhang mit der Bioquote rüsten. "Das ist eindeutig zu viel", sagte Albrecht der Zeitung.